We feed the world

„Heute kostet der Streusplit mehr als der Weizen, den der Bauer produziert. Und das müssen die Leute wissen.“

(Hans Schrank, Landwirt – Österreich)

„Also diesen Fisch zum Beispiel würde ich nicht essen. Wir sagen: es ist nicht zum Essen, es ist nur zum Verkaufen.“

(Philippe Cleuziou, Fischhändler – Frankreich)

„Die Weltlandwirtschaft könnte problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.“

(Jean Ziegler – Schweiz)

WE FEED THE WORLD ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Geflügelzüchter und Konzernlenker, Fernfahrer und Nahversorger, über Warenströme und Geldflüsse. Ein Film über den Mangel im Überfluss.

Regisseur Erwin Wagenhofer hat sich auf die Spur unserer Lebensmittel begeben. Sie führt ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Zu Wort kommen aber auch Nahrungsproduzenten – spanische Tomatenzüchter, bretonische Fischer oder österreichischer Hühnerzüchter, und jene, die Nahrung manipulieren oder im Weltmaßstab vertreiben, wie zum Beispiel der Produktionsdirektor des Saatgutherstellers Pioneer oder der Konzernchef von Nestlé.

Quelle

Und da will man den Film hier in Hamburg angucken und kann ihn nur im weit entfernten Zeise Kino sehen…

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