Kriegsbemalung im Neonlicht

Jeder kennt sie:

Richtig: Indianer! Eigentlich müssten sie Amerikaner heißen, aber das hätte die backende Zunft wohl nicht so gut gefunden. OK, der Gag ist flacher als Schleswig-Holstein, aber erkläre mir doch mal bitte, warum Indianer Indianer heißen und Inder Inder? Oder hat lediglich Kolumbus damals die Inder Indianer genannt? Wobei Kolumbus ja gar kein Deutscher war und folgerichtig auch nicht Inder oder Indianer gesagt hat… Fragen über Fragen!

Auf jeden Fall haben sich die guten, alten Indianer angemalt, wenn es in den Krieg ging, um den Feind einzuschüchtern. Ich weiß nicht, ob sie die ersten waren, die dies taten, aber was man mit Sicherheit sagen kann, ist, dass diese Vorgehensweise noch heute gepflegt wird. Ok, Frauen malen sich nicht an, um andere einzuschüchtern, aber offensichtlich meinen einige nur mit bemalten Gesicht beim anderen Geschlecht ankommen zu können. Ritualisiert greifen sie vor jedem „aus dem Haus gehen“ zu Lippenstift, Mascara und Rouge… als würden Männer nur aufs Äußerliche achten… ;-)

Bei Männern allerdings hat sich die Körperbemalung noch nicht durchgesetzt. Sie scheinen eher auf ihre Kopfbehaarung zu achten, die bis zur Unnatürlichkeit zugegelt wird. Aber auch hier lassen sich indianische Wurzeln erkennen: ich erinnere nur an die Beckham-Welle, einer abgeschwächten Form des Irokesenschnitts.

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