Knorke!

Am Freitag hieß es „Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!„… Mit an Board war der Neandertaler, Reinhold, Fred und meine Wenigkeit. Übrigens hat sich damit auch der Film „Wo ist Fred?“ erledigt, denn der war in Berlin.

Wir haben die Berlin Connection mit Freundin Ina in Reinickendorf besucht.

Das obligatorische Begrüßungsbier


Felix demonstriert Reinhold neue Anwendungsbereiche des Lasers

Gleich Freitags gings in die Kalkscheune zur Fisch sucht Fahrrad-Party, wo passenderweise Fische an die Wände projiziert worden… Die Location ist typisch für Berlin: mit Innenhof, verteilten Bereichen und toller Lichttechnik geschmückt. Was die Musik allerdings zu Anfang anging, war das unterste Schublade, so dass wir uns aufs Biertrinken beschränken mussten. Aber ab 2:30 Uhr rockte es gewaltig, so dass uns der DJ gegen 5:30 Uhr mit Manah Manah von der Tanzfläche „verscheuchen“ musste. *ggg*

Am nächsten Morgen gegen 13 Uhr gab’s lecker Frühstück

und danach stand dann Sightseeing auf dem Plan. Unsere Tour begann vor dem Adlon, wo uns Kommissionspräsident José Barroso begrüßte. Wir gingen durchs Brandenburger Tor zum Holocaust Denkmal, welches gelungen, aber irgendwie dennoch wenig mit dem Holocaust zu tun hat… Vielleicht hätte man in der Mitte des Stelenfeldes Bilder des Holocausts ausstellen sollen.

Weiter ging es zum Potsdamer Platz, der mir als Brachland mit Mauerresten in Erinnerung geblieben ist. Davon war allerdings nichts mehr zu sehen, es hatte eher den Eindruck als wäre man in den Häuserschluchten amerikanischer Städte.

Wir fuhren mit der S-Bahn zum neuen Hauptbahnhof. Ein beeindruckender Bau aus Stahl und Glas – Gigantismus pur! Aber was erwartet man, wenn man einem ägyptischen Projektleiter engagiert?!?

Weiter ging’s auf den Ku’damm, wo der Neandertaler seiner weiblichen Seite nachging und shoppte. Währenddessen durchforsteten Fred und ich eine Buchhandlung, wo ich mir das Buch „1001 Alben“ mit dem apokalyptischen Untertitel „Musik, die sie hören sollten, bevor das Leben vorbei ist“ zu Gemüte führte.

Eigentlich wollten wir danach noch ins Kino, aber der neue Bond läuft ja bekanntlich noch nicht. So blieben wir am Samstag Abend zu Hause und legten einen Spieleabend ein. Nach langer Zeit wurde mal wieder Battleforce-Quartett gespielt, aber wir wagten uns auch an neuere Spiele wie Cranium heran. Ein schöner Abend!

Der Quartett-Meister hat zugeschlagen!


Ina spielt „Blinde Kuh“

Am Sonntag hieß es dann Rückreise, aber vorher stand noch Flohmarkt am Oranienburger Tor an. Wo wir neben vielen schönen älteren Sachen und Bildern auch dieses Poster sahen.

Zum Schluß genehmigten wir uns bei netter Bedienung im Café Hardenberg noch einen Kaffee und Erbsensuppe.

Bis wir dann schließlich über den ehemaligen Adolf Hitler-Platz gen Autobahn fuhren. Berlin war einfach knorke!

Weitere Bilder gibt’s hier… (ist passwortgeschützt)

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