Gute Bücher (XII): Jürgen Domian – Der Tag, an dem die Sonne verschwand

Dieses Buch ist definitiv unter meinen Top10-Büchern. Dass ich als großer Domian-Fan zu dieser Einordnung komme, ist nicht verwunderlich? Doch. Denn ich bin mit einer gewissen Distanz an das Buch herangegangen. Mir ist dabei relativ schnell aufgefallen, dass Domian kein Schriftsteller ist. Einige Formulierungen hätte ein Vollblutschriftsteller so nicht gebraucht. Dieser Nachteil fällt allerdings kaum ins Gewicht, ebenso wie der, dass fast jeder Charakter in dem Roman mit einem oder mehreren „Domian typischen“ Problemen behaftet ist, z.B. Kokser, Stricher, Fremdgeher usw. Es wirkt fast so als hätte, trotz des fiktionalen Charakters des Buches, Domian die ganz realen Probleme seiner Anrufer verarbeitet.

Das Buch punktet ganz klar in der Handlung und der Botschaft. Diesbezüglich möchte ich nicht viel vorweg nehmen, also: Lesen!

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