Geldhippies: Die gute, alte Mark

Ja, der EURO ist toll! Man fährt in den Urlaub, muss nicht mehr umrechnen oder bezahlt bei McFress dank des 1×1 lediglich 1 EUR für Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen. Ich glaube, dass das der einzige Artikel ist, der nach der Euroumstellung billiger geworden ist.

Wie dem auch sei, bei meiner Suchaktion fand ich eine Gratulationskarte, in der doch glatt noch ein 10 DM-Schein war…

Zum Glück war nur Gauß drauf und nicht die Gebrüder Grimm (1000er). So gehe ich nicht zur Zentralbank, um ihn umzutauschen, sondern werde ihn mit der Rückseite nach vorne einrahmen und daran erinnert, dass mein Geburtsort Zeven auf dem 10 DM-Schein war.

Und wenn man dann noch eine Währungsgeneration zurück geht, die Scheine vor der Wende also, die ich ja auch noch mitbekommen habe, so erinnert man sich an den 10 Mark-Glamrocker, der bereits um 1500 (laut Bundesbank) lange Haare mit Dauerwelle trug.

Ein echter Trendsetter also…

In besonderer Erinnerung blieb mir aber der ominöse 1000 DM-Mann.

Er sah wie ein Neanderthaler aus und machte mir Angst. Deswegen lehnte ich es auch ab, mein Taschengeld in 1000er ausbezahlt zu bekommen. :-)

Apropos Neanderthaler & Geld: Wusstest du, dass der Name Dollar von Taler (Joachimsthaler Guldengroschen) stammt? Kein Neanderthaler, aber immerhin ein Joachimsthaler…

(Alle Bilder: bundesbank.de – Was machen die Jungs da eigentlich seitdem es die EZB gibt?)

Ein Gedanke zu „Geldhippies: Die gute, alte Mark

  1. ach ja, damals. obwohl ich mich noch nicht so alt fühle, kann ich mich nicht nur an die DM, sondern auch an alle besagten Herren auf den Scheinen erinnern. Überigens auch an die Damen. Und ich rede ab und zu immer noch von Mark und Pfenning :-)
    Aber von den EURO-Scheinen gefallen mir die lilanen am besten!

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