Wolfgang ‚Wolle‘ Amadeus Mozart haut nochmal einen Gassenhauer raus

Immer wieder bekomme ich Mails, in denen ich darum gebeten werde, ich solle mich doch auch mal mit der klassischen Musik beschäftigen, schließlich umfasst mein Bildungsauftrag auch dieses Themenfeld. Diesem Wunsch möchte ich jetzt nachkommen.

In dem heutigen Beitrag befassen wir uns mit Wolfgang ‚Wolle‘ Amadeus Mozart und einem eher unbekannten Werk aus dem Jahr 1782. Es handelt sich um den sechsstimmigen Kanon „Leck mich im Arsch“ (Köchelverzeichnis KV 382c) . Ein besonderes Augenmerk sollte auf den Text gelegt werden:

Leck mich im Arsch!
Lasst uns froh sein!
Murren ist vergebens!
Knurren, Brummen ist vergebens,
Ist das wahre Kreuz des Lebens.
Drum lasst uns froh und fröhlich sein!

Leck mich im Arsch!
Dem Soldaten sein‘ Marsch.
Dem Bäcker sein Brot,
Dem Henker der Tod.
Ist des Kreuzes Sinn vergebens,
Freut Euch trotzdem Eures Lebens!

Wer einen melodischen Eindruck gewinnen möchte, ist aufgerufen sich folgendes Video an zugucken:
[youtube SHIw-ZfbDSQ]

Ein kleiner Ausblick:
In den nächsten Beiträgen zum Thema ‚Klassische Musik‘ bleiben wir bei Mozart und widmen uns den Liedern:

  • Leck mir den Arsch fein recht schön sauber, KV 382d
  • Beym Arsch ist’s finster, KV 441b

BTW: Wie war das nochmal mit der Einteilung in U- und E-Musik?

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