A hard week’s night

Es ist 1:47 Uhr, draußen stürmt es und drinnen höre ich „Neanderthal Man“ von Hotlegs (kein besonders gutes Lied, aber Felix weiß Bescheid).

Seit über 2 Wochen sitze ich jetzt fast täglich vor meinem Notebook und programmiere PHP für eine Firma, die ein Portal von mir haben wollen. Ich bin gut voran gekommen und das Ende ist zumindest in Sicht, aber bei meinem Stundenaufwand habe ich mich absolut verkalkuliert. Der liegt mindestens doppelt so hoch, wie angenommen. Ergo saß ich vor Weihnachten, sitze zwischen den Tagen und werde eine Woche im neuen Jahr vor meinem Computer für einen Stundenlohn sitzen, der jeder Raumpflegekraft den Lappen in die Ecke schmeißen lässt. Ein absoluter Fehlschlag aus finanzieller Sicht, der aber beim ersten bezahlten Projekt wohl noch ok ist, solange man daraus lernt… Auf der anderen Seite hat es aber auch Gutes sich so viel mit PHP zu beschäftigen: Man lernt viel: Beispielsweise wie verschickt man eingebettete Grafiken in HTML-Mails, wie programmiert man Mailqueues, wie wertet man PHP-Code aus einer Datenbank aus oder wie genau funktionieren eigentlich PHP-Sessions… Vieles wußte ich vorher ansatzweise, aber mittlerweile mehr als detailliert… Sehr vereinfachend wirkt sich bei solch komplizierten Dingen natürlich die PEAR-Klassen aus, dennoch versuche ich möglichst viel selbst zu schreiben.

Vielleicht sollte man einfach mehr Skripte im Netz runterladen und diese verwenden… Quasi nicht selbst programmieren, sondern einfach nur „verwenden“, aber das widerspricht meiner Philosophie, zudem ist effiziente Fehlerbehebung nur möglich, wenn man weiß, wie der Fehler entstehen kann und das ist bei vorgefertigten Code immer so eine Sache…

Ich habe mir auch schon die Frage gestellt, ob ich mittlerweile langsamer programmiere, denn „früher“ schienen Probleme schneller gelöst. Dank meiner Ausbildung im Informatik-Studium allerdings weiß ich mittlerweile auf was man alles achten muss und welche Situationen eintreten können. Und das Abfangen dieser Situationen benötigt Code-Zeilen… Wie dem auch sei: In den letzten 2 Wochen habe ich 253kb an Quellcode geschrieben, wenn ich bei einem 1MB bin, rauche ich ’ne Pfeife! :-)

Mit Wasser in Schuh und Moor in Ohr singen wir zusamm´n im Torfrockchor:
Rut mit´n Torf, hau rin und hohl rut, dat matscht so schön und tut so gut.
Rut mit´n Torf, hau rin und hohl rut, dat matscht so schön und tut so gut.

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