BP cares

Wie geht die Redewendung noch?

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen

Und da BP einen gigantischen Schaden im Golf von Mexiko angerichtet hat und es trotz Trilliarden an Gewinnen versäumt hat, irgendeine Art von Sicherheitsmechanismus in ihren Tiefseebohrinseln einzubauen, kann man nun per Webcam verfolgen, wie Tonnen von Öl in den Golf strömen. Ok, man kann auch sehen, wie BP mit eindrucksvollen Fotos versucht, sich als Naturschützer darzustellen: Pelikane, Schildkröten und anderes Getier werden gesäubert und an den Stellen des Golfs freigelassen, die noch nicht im schwarzen Schlick versunken sind.

Immer wieder wurde in der Diskussion auch darauf hingewiesen, dass die Menschheit dieses Öl braucht, um ihren Energiehunger zu decken. Das stimmt sicherlich, aber doch nicht zu dem Preis, dass ein ganzes Ökosystem dadurch bedroht wird. Und gerade BP sollte sich an seine eigenen Anweisungen halten:
BP Oil Spill Hinweis
[via consumerist]

Leider kann man in der jetzigen Diskussion wohl wirklich nicht viel mehr machen als mit Spott zu reagieren. Egal, ob das nun mit irgendwelchen Firefox Plugins geschieht, mit „Findet Nemo“-Oil Spill Plakaten, mit Twitter Accounts oder mit Youtube Videos wie diesem hier:
[youtube 2AAa0gd7ClM]

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