Nestlé zerstört den Regenwald

Es ist beschämend, dass Firmen als einziges Ziel die Gewinnmaximierung sehen. Dass Firmen auch eine soziale und ökologische Verantwortung tragen, wird immer wieder gerne vergessen.

Gerade bei den größten einer Branche – wie Nestlé – sollte es Mechanismen geben, um soziale oder ökologische Fehltritte zu verhindern. Das ist aber nicht der Fall: Nestlé benutzt Palmöl – beispielsweise in KitKat- von Sinar Mas. Dieser Lieferant holzt in Indonesien den Regenwald ab, um billig Palmöl für Nestlé zu produzieren.

Greenpeace stellte Mitte März ein sehr gut gemachtes Video dazu bei YouTube rein, das sich sehr schnell im Netz verbreitete. Da sich aber nichts tat, ging Greenpeace nun einen Schritt weiter und protestierte gestern vor der Nestlézentrale in Frankfurt, wo die Hauptversammlung des Konzerns stattfand:

Die großen Plakate sind ja mittlerweile ein Markenzeichen von Greenpeace. Neu hingegen ist, dass man über Twitter direkt seine Nachricht an die #nestle Mitarbeiter und Aktionäre schicken konnte. Eine große Twitterwall war dort für die Mitarbeiter, Aktionäre und Passanten aufgebaut – laut Greenpeace sind dort 1700 Tweets bis gestern 16:00 Uhr eingegangen.

Zu dem Protest gibt es auch ein Video bei YouTube:

[youtube VEbTMWtvfqk]

Weblinks:

Ein Gedanke zu „Nestlé zerstört den Regenwald

  1. Viele Händler nicht nur diese sind übergeschnappt. Einzelhandel nervt immer mehr

    Immer wieder werden in den Supermärkten die Taschen zu Unrecht kontrolliert, ohne jegliche Erlaubnis. Der Einzelhandel soll das nicht, um in die Privatsphäre des Kunden nicht einzugreifen. Die Tatsachen werden von ihnen verdreht, weil der Kunde meist diesen Konzernen sowieso schon ausgeliefert ist, das ist Teil eines unfairen Handels, der Armut ausbeutet auch hier in Europa Vermögenden hilft. Es gibt für sie andere Möglichkeiten, wie z.B. die Installation von Überwachungskameras im Laden, als die Taschen der Kunden auszuspähen. Allerdings sind wegen der Bildaufnahmen Überwachungskameras auch nicht gerade optimal. Schade, dass sie nicht mehr Vertrauen haben zur Kundschaft, und einige Leute von ihnen

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