Die Nacht der langen Outros

Gestern Abend spielte Birthcontrol im Padam. Ich rechnete damit, dass der Laden aus allen Nähten platzt und die Tanzfläche zum Krautrock derbe abgeht.

Auf dem Weg nach Riepe überholte uns in Scheeßel ein Polizeiauto mit Blaulicht und mein erster Gedanke war, dass der Laden bereits voll war und keine weiteren Besucher Eintritt erhielten und die Polizei den aufgebrachten Mob auf dem Parkplatz bändigen sollte.

So war es dann aber doch nicht. Im Padam waren vielleicht 50 Gäste, also viel zu wenig! Ob’s an der Rotenburger Kneipennacht lag oder der Ausgehmüdigkeit der Zielgruppe von Birthcontrol, man weiß es nicht. Ich fand’s schade, denn ich würde schon gerne weitere „größere“ Gruppen in Riepe sehen. Da hört und sieht man schon den Unterschied zu lokalen Bands…

Wie dem auch sei, das war gestern großes Kino! Tolle Musik (erinnerte teilweise an Deep Purple), Publikum ist gut mitgegangen. Nur getanzt wurde erst als Gamma Ray gespielt wurde. Das Lied ist zwar klasse, aber es war mir dann doch zu flach erst bei ihrem großen Hit die Tanzfläche zu stürmen…

Ein kleiner, subjektiver Kritikpunkt: Wenn die Outros länger sind als das eigentliche Lied, nervt es mich irgendwann. Aber ich bin mit meinen 26 Jahren wohl auch nicht das repräsentative Publikum…

2 Gedanken zu „Die Nacht der langen Outros

  1. REPLY:
    Ist halt nur noch einer von der „Originalbesetzung“ dabei… Der Schlagzeuger und Sänger „Nossi“…
    Übrigens hat Hugo Egon Balder laut Webseite nur vom August – Dezember ’68 am Schlagzeug gesessen. Vor Gamma Ray also und auch nicht wirklich lang… Aber schön, dass jeder diese „Birthcontrol“-Geschichte aufm Kasten hat… ;-)

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