Or maybe I’m just dumb

Ich habe heute im Congress Centrum Hamburg (Saal 1) BWL II geschrieben (Studiengebühren machen’s möglich!). Während in Saal 2 die freenet AG ihre Hauptversammlung abhielt, hieß es bei uns Rechnen und Labern für fortgeschrittene BWLer. So bezog sich heute wohl jeder der ca. 600 Anwesenden auf das berühmte Hobelbeispiel von E. Gutenberg, der damit die Produktionsfunktion vom Typ A in die industrielle Schranken wies… (JAAAA!!! Es ist überlebenswichtig zu wissen, was das Hobelbeispiel besagt… In meiner Fantasie sitzen millionenschwere Manager Zigarre rauchend an großen, runden Tischen und sinnieren stundenlang über das Hobelbeispiel, da es jede ihrer Entscheidungen stark beeinflusst hat… Ja, so ist es!)

Auch BWL II war kein größeres Problem…

Danach ging’s dann nach Harburg zu meinem Onkel, für den ich den Internetzugang und das Netzwerk eingerichtet habe. Doch bevor ich dort war, wartete ich am Harburger Bahnhof in der angenehmen Mittagssonne. Zu meiner rechten Seite saß eine unnatürliche Blondine mit Sonnenbrille und zu meiner linken stand eine Blondine mit lockigen Haaren und Brille. Ich hatte mein Womanizer-T-Shirt an und diesen Namen trägt es ab heute zu Recht! Hin und wieder schaute ich nach links, denn von dort musste mein Onkel kommen. Irgendwann setzte sich die Blondine von links neben mich und fragte, ob ich auch zum Harburger Hafen will. Ich sagte: „Nein…“ Woraufhin sie meinte: „Hätte ja sein können… Wegen Fahrgemeinschaft.“ Sie blieb sitzen und einige Zeit später kam mein Onkel und ich sagte zu ihr so etwas wie: „Ich muss los. Bis denn…“ :-)
Dem interessierten Leser mag die gleiche Frage im Kopf rumschwirren wie mir: „Warum habe ich sie nicht in ein Gespräch verwickelt und sie nach ihrer Telefonnummer gefragt?Keine Ahnung! Sie sah gut aus und sie hatte definitiv Interesse, ansonsten hätte sie nicht den ersten Schritt gemacht. Wahrscheinlich denkt sie jetzt von mir, dass ich verheiratet bin und vier Kinder habe… Aber selbst ein vierfacher Familienvater hätte nicht so wortkarg reagiert wie ich. Na ja, wahrscheinlich bin ich einfach nur blöd!

2 Gedanken zu „Or maybe I’m just dumb

  1. Tja, da suche ich bei google nach „Hobelbeispiel“ und lande direkt hier bei einem Kommilitonen (ich studiere WiInf an der Uni HH ;) ).
    Bald steht meine BWL II Klausur an und mußte jetzt festellen, daß meine Mitschrift nicht so ganz vollständig ist. Ich habe mir das Wort „Hobelbeispiel“ zwar ganz dick markiert, aber ich habe mir nicht aufgeschrieben, was denn dieses Hobelbeispiel überhaupt ist :/ .
    Äh, also: Könntest du mir vielleicht, wenn du kurz Zeit hast, das Hobelbeispiel erklären? Am besten per E-Mail an Waka [ät] gmx [punkt] de
    Ich wäre dir zu ewigem Dank verpflichtet ;) .

    Gruß
    Waka

  2. REPLY:
    Vielleicht interessiert es ja noch mehr Leute?
    Im Hobelbeispiel hobelt ein Arbeiter 100qm Holz in einer Stunde. Nun wird ein Produktionsfaktor erhöht (nehmen wir Holz), alle anderen (bspw. Leistung des Arbeiters und der Hobelmaschine) bleiben gleich.
    Das Ergebnis (Oh Wunder! Oh Wunder!): Obwohl der Produktionsfaktor Holz erhöht wurde, hobelt der Arbeiter nach wie vor 100qm in der Stunde… Das steht aber im Gegensatz zur Produktionsfunktion vom Typ A. Dort wird gesagt, dass bei Variation eines Produktionsfaktors sich auch der Ertrag ändert… Im Hobelbeispiel ist das nicht der Fall. Es musste also eine neue Produktionsfunktion her, die das berücksichtigt und Gutenberg entwickelte die Produktionsfunktion vom Typ B.

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