Frau

Eine Frau mit Prinzipien

Posted on: Oktober 17th, 2011 by crille No Comments

 

iphone gegen sex Eine Frau mit Prinzipien

Ich habe heute diesen Typen kennengelernt und er hat mir gesagt, er würde mir sein iPhone geben, wenn ich Sex mit ihm habe. -_- Für was für eine Person hältst du mich?

[via meme-meme]

Wikileaks im land of the free

Posted on: Dezember 9th, 2010 by crille 1 Comment

 

Ich finde es äußerst erschreckend wie mit Wikileaks umgegangen wird. Natürlich verstehe ich es aus Sicht der US-Regierung, dass die Enthüllungen blamabel sind und die Beziehungen zu anderen Staaten gefährden können, ABER wenn 2,5 Millionen Amerikaner auf die durch Wikilieaks veröffentlichten "geheimen" Dokumente Zugriff haben, ist die Geheimhaltung schon von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Außerdem sind die (in)direkten Attacken auf Wikileaks ein Angriff auf die Pressefreiheit. Das lawblog zitiert dazu das Spiegel-Urteil von 1966

Eine freie, nicht von der öffentlichen Gewalt gelenkte, keiner Zensur unterworfene Presse ist ein Wesenselement des freiheitlichen Staates; insbesondere ist eine freie, regelmäßig erscheinende politische Presse für die moderne Demokratie unentbehrlich. Soll der Bürger politische Entscheidungen treffen, muß er umfassend informiert sein, aber auch die Meinungen kennen und gegeneinander abwägen können, die andere sich gebildet haben. Die Presse hält diese ständige Diskussion in Gang; sie beschafft die Informationen, nimmt selbst dazu Stellung und wirkt damit als orientierende Kraft in der öffentlichen Auseinandersetzung. In ihr artikuliert sich die öffentliche Meinung.

Laut lawblog gilt für die Presse dass sie ihre Rolle

[..] als 4. Gewalt überhaupt nur dann gerecht wird, wenn sie nicht nur Pressemitteilungen aus Politik, Verwaltung und Gerichten abnudelt. Nein, sie kann und soll den anderen Gewalten auf die Füße treten, indem sie gerade Informationslecks nutzt, um auch die unbequemen Dinge ans Licht zu bringen. Damit erst befriedigt die Presse den Anspruch des Bürgers auf “umfassende Information”, und zwar über den wahren Zustand der Gesellschaft, in der er lebt. Die Pressefreiheit umfasst auch die gesamte Verwertungskette. Informanten- und Quellenschutz sind deshalb keine Phrasen aus Agentenfilmen, sondern handfeste juristische Realität.

Man könnte meinen, dass die Pressefreiheit in den USA als Land der Demokratie und der Freien bereits in Fleisch und Blut übergegangen ist. Aber gerade dort wird auf Wikileaks eingedroschen:

  1. Wikileaks wird mit einer DDoS-Attacke mit 10 Gig pro Sekunde lahmgelegt
  2. Amazon schmeißt Wikileaks von ihren Servern (damit sollte auch jedem Unternehmen ein Risiko von Cloud-Computing bewusst geworden sein)
  3. EveryDNS löscht wikileaks.org (zum Glück hat die Piratenpartei wikileaks.ch gesichert)
  4. PayPAL schließt das Konto von Assange (Pressemitteilung der Wau-Holland Stiftung)
  5. Mastercard und Visa ziehen nach (besonders makaber ist die Tatsache, dass man weiterhin über diese beiden Karten den Ku Klux Klan unterstützen kann [via Fefe])
  6. Und während die Schweizer Banken nie Probleme damit hatten Nazigold oder Geld von Drogenbaronen anzunehmen, wird Herrn Assange der Account gekündigt
  7. Kuhner von der Washington Times will Assange gleich umbringen [via Nerdcore]

Als "Antwort" (Rache wäre wohl ein passenderes Wort) führt die Operation Payback ihrerseits Angriffe auf die Webseiten visa.com, mastercard.com (übel, dass der Angriff auf den Webserver auch das Payment-System lahm legt [via fefe]), postfinance.ch und paypal.com durch.

Es gibt Vorwürfe gegenüber Twitter, sie würden die Trending Topics zensieren, so dass Wikileaks dort nicht erscheint. Diese Vorwürfe werden seitens Twitter zurückgewiesen. Stattdessen scheint die Algorithmus-Anpassung zum Trending Topic aufgrund Justin Biebers ehemaliger Dauer-Nummer-1-Platzierung, schuld zu sein.

Und dann gibt es gegen Assange noch die Vergewaltigungsvorwürfe. Ohne Frage, ein schwerwiegender Vorwurf. Ob ich wirklich davon überzeugt bin, dass die USA damit etwas zu tun haben? Na ja, aber wenn an diesem Artikel auch nur ein Quäntchen Wahrheit ist, scheint die Anschuldigung der Frauen kaum haltbar. Ich zitiere

Während seines Schweden-Aufenthaltes war Assange mit beiden Frauen intim. Als Assange sich nicht mehr bei Sophia W. meldete, rief sie auf dem Sekretariat der «Bruderschaft» an. Anna A. nahm den Anruf entgegen, die Frauen, die sich zuvor nicht gekannt hatten, fanden da heraus, dass Assange ein doppeltes Spiel gespielt hatte. Die beiden Frauen gingen daraufhin zur Polizei und baten um Rat. Was folgte, war die Anzeige wegen sexueller Nötigung. Am 20. August versuchte Anna A. dann die Tweets, in denen sie über Assange schwärmt, zu löschen, vergass aber, dass sie im Google-Cache noch vorhanden sind, wo Assange-Befürworter sie fanden und veröffentlichten.

Einen interessanten Artikel zu Hintergründen und der Person Assange hat die Süddeutsche geschrieben.

Was bleibt?
Ein fahler Geschmack von Zensur, Verlogenheit und unterdrückter Meinungsfreiheit. madversity bringt es auf Twitter auf den Punkt:

If Assange was in China doing the same thing, the West would have called him a dissident and given him a Nobel prize #assangearrest

Und während der Westen bei der iranischen "Revolution" wohlwollend zugeguckt hat, wie die Protestler Twitter einsetzten, um die Revolte gegen das iranische Regime zu koordinieren, löscht während des Schreibens dieses Artikels Twitter den Account der Operation Payback..

assange wanted 385x510 Wikileaks im land of the free

[via Mr. Fish]

Vom Regen überrascht

Posted on: November 4th, 2010 by crille No Comments

 

Das Bild ist irgendwie großartig:

frauen im regen 510x338 Vom Regen überrascht

[via ru_foto]

 

zeitreisender Erwischt: Zeitreisender in The Circus von Chaplin in 1928

Zeitreisender bei Chaplin

Diese Story von technically incorrect ist doch außergewöhnlich! In einem Youtube Video, das mittlerweile fast 4 Mio Mal angeschaut wurde, erklärt George Clark, er hätte einen Zeitreisenden in einem Charlie Chaplin Film von 1928 ausgemacht. Die Frau läuft von rechts nach links durchs Bild, hält ihre Hand als würde sie mit einem Handy telefonieren und redet sogar dabei. Würde der Film aus heutiger Zeit stammen, hätte wohl niemand einen Zweifel daran, dass jemand mit einem Handy telefoniert - aber 1928?!

In den Kommentaren wurde angeregt, dass die Frau ein Hörgerät an ihr Ohr hält - zumindest hat Siemens 1924 ein kleines Hörgerat patentieren lassen. Ebenfalls wurde dort von Lesern angeregt, dass es ein Running Gag unter Filmemachern war, eine alte Frau mit einem Hörgerät durchs Bild laufen zu lassen. Es bleibt die Frage, warum sie in ihr Hörgerät spricht..

Dass ein Zeitreisender in diesem Film in sein Handy quasselt, halte ich aus zwei Gründen für sehr unwahrscheinlich:

  1. Mit wem soll der Zeitreisende 1928 telefonieren? Klar, es könnte sein, dass er durch die Zeit telefonieren kann. Oder es gab 1928 weitere Zeitreisende, mit denen er telefoniert hat. Aber viel wahrscheinlicher wird das Ganze durch diese Erklärung auch nicht..
  2. Es gab 1928 keine Handynetze. Wie hätte das Telefongespräch übertragen werden sollen?

Vielleicht lässt sich diese Szene aber auch durch Chaplins Genie erklären und er hat sich überlegt, wie es ist, wenn in der Zukunft eine Person auf der Straße beim Gehen telefoniert und wie komisch das aussieht. 1928 gab es zwar noch keine mobilen Geräte, aber sehr wohl Telefone. Chapeau, Herr Chaplin! Sehr gut getroffen!!!

Ich glaube, Charlie Chaplin würde sich beömmeln, wenn er heute durch die Straßen geht und beobachtet, wie die Leute vor allem mit sich selber reden. Komisch, dass in diesem Film keiner mit einem MP3-Player vorbei läuft..

Und hier das Filmmaterial von der Premiere von "The Circus" von 1928. Die quatschende Handy-Frau kommt ab Sekunde 20:

Du und dein Körper

Posted on: Juli 13th, 2010 by crille 3 Comments

 

Es dauert 7 Sekunden bis die Nahrung vom Mund zum Magen gelangt. Ein menschliches Haar kann 3 kg halten. Der Penis hat die 3-fache Länge des Daumens. Der Oberschenkelknochen ist so hart wie Beton. Das Herz einer Frau schlägt schneller als das eines Mannes. Frauen blinzeln doppelt so häufig wie Männer. Wir nutzen 300 Muskeln nur um die Balance zu halten, wenn wir stehen.

Frauen haben den gesamten Text gelesen. Männer gucken immer noch auf ihren Daumen.

[via I can read]