Bier

Ritter Sport Mett demnächst in ihrem Kühlregal

Posted on: April 1st, 2011 by crille 2 Comments

 

Gerade zwitscherte mir Ritter Sport, dass in diesem Jahr als Sommer-Sondersorte Ritter Sport Mett angeboten wird:

ritter sport mett 510x455 Ritter Sport Mett demnächst in ihrem Kühlregal

[via 555SCHUH]

In meinen Augen ein längst überfälliger Schritt, denn Schokolade ist zunehmend zum Genussmittel der weiblichen Bevölkerungsgruppe geworden. Ritter Sport Mett spricht hingegen eher die männlichen Geschmacksknospen an.

Ein Sprecher von Ritter Sport bestätigte dieser neuen Linie treu bleiben zu wollen und demnächst auch Ritter Sport Schnitzel, Ritter Sport Chipskrokant und Ritter Sport Bier anbieten zu wollen. Wohl bekomm's!

Anti-CSU Spot

Posted on: Januar 25th, 2011 by crille No Comments

 

Ihr erinnert euch noch an den CSU-Spot gegen Grüne, den ich vor kurzer Zeit gepostet habe? Schon die erste Zeile "Ein Männlein steht im Walde ganz grün und dumm." zeugt von einer Intelligenz auf Zimmertemperatur-Niveau

Die Heute.Show hat den CSU-Spot sehr schön umgedreht:

http://www.youtube.com/watch?v=U399PEZOTXY

Auf die CSU-Bierzelte bin ich ja auch schon in meinem Post gekommen.. *g*

[via Netzpolitik]

Kino unter den Eichen

Posted on: August 9th, 2010 by crille No Comments

 

Irgendwie ist es schon echt verrückt. Da ist man in einem kleinen, einem sehr kleinen Dorf (7 Häuser) aufgewachsen und man könnte denken, dass dort der Hund begraben liegt. Nun ja, da liegt er sicherlich auch begraben, es ist ruhig, sehr viel Landschaft, viel Natur, und trotzdem finden in diesem Dorf Veranstaltungen statt, die man lange und vergebens in der Umgebung suchen muss.

Gestern Abend fand ein Kultur-Sommerabend Open Air statt. Mit Musikern, einem Geschichtenerzähler, einem Jongleur und einem Kinofilm inklusive der obligatorischen "Jemand heiß auf ein Eis"-Pause. Und das wichtigste: Die Veranstaltung wurde angenommen - knapp 300 Gäste fanden sich auf der Eichenwiese im Dorfmittelpunkt ein. Es gab ein Buffet, Tresen, Fackeln und Kerzenlicht.

sommerabend platenhof 510x341 Kino unter den Eichen

Bei so einer Veranstaltung, die vom BittPlatSch Verein erstmalig organisiert wurde, muss natürlich jeder mit anpacken, gerade wenn man bedenkt, dass der Verein erst seit einem Jahr besteht und die drei Ortschaften Bittstedt, Platenhof und Schleeßel nicht über so viele Einwohner verfügen. So habe ich Freitag mit aufgebaut (u.a. mussten über 40 Biertischgarnituren aufgestellt und teilweise abgeholt werden), am Samstag mussten die letzten Feinheiten erledigt werden und am Abend war ich dann Bühnentechniker, DJ und Hüter des Auftrittsplans in Personalunion. Vom eigentlichen Abend habe ich leider nicht sehr viel mitbekommen, genauso wie von einigen Freunden, die auf der Veranstaltung waren. Aber so wird es wohl auch anderen Helfern ergangen sein.

Schade, dass die Veranstaltung dann direkt nach dem Film aufgrund des einsetzenden Regens beendet war. Auf der anderen Seite muss man aber auch froh sein, dass der Regen nicht früher kam. So haben die meisten Besucher den Film bis zum Ende genießen können. Weitere Bilder gibt es auf schleessel.de

WM in 3D & Autokorso nach der Vorrunde

Posted on: Juni 24th, 2010 by crille No Comments

 

Gestern machte ich mich auf den Weg ins UCI Mundsburg, um dort das Spiel Deutschland gegen Ghana in 3D zu sehen. Eine wirklich einzigartige Erfahrung, mit mehr Atmosphäre als "nur" auf der Couch zu gucken und nicht ganz so viel Stress wie beim Public Viewing, wo man irgendwo in der 3.000 Reihe steht, weite Wege zum nächsten Bier hat und die ganze Zeit steht.

Im Kino war's deutlich entspannter. Wie schon bei Robin Hood gab's das dritte 0,5er Bier für 20 Cent mehr, so dass man für 1,5l Bier nur 7,40 EUR zahlen musste.

Das Spiel wird in 3D aufgenommen, man hat oft andere Kameraperspektiven (was zwar gut ist, weil dann der 3D-Effekt erfahrbar ist, aber als Fernsehgucker ist man es vor allem gewöhnt, das Spiel in der halb hohen Geraden-Perspektive auf Mittellinie-Höhe zu sehen) und man hat keinen Kommentator, sondern nur die Stadionatmosphäre - bei der WM in Südafrika mit den vielen Vuvuzelen jetzt nicht unbedingt der Bringer.

Natürlich hat gerade bei so sonnigem Wetter das Fußballgucken unter freiem Himmel oder irgendwo im Restaurant definitiv seinen Charme, dennoch kam im Kino gute Stimmung auf. Die Nationalhymne wurde mitgesungen und beim Tor wurde stadionlike gejubelt. Der Plan sieht so aus, dass wir uns wohl auch das Spiel gegen England am Sonntag dort angucken werden, denn das war eine rundum gute Sache.

Was ich allerdings absolut übertrieben finde, war, was draußen in Hamburg abging. "Autokorso nach der Vorrunde", wie Oli es treffend formulierte. Und es war nicht so, dass es nur vereinzelte Autofahrer waren, sondern alle. Und selbst auf dem Weg von Barmbek nach Bramfeld, den ich zu Fuß zurück legte, fuhren Autos mit Fahnen vorbei, grölten ausm Auto heraus als wäre Deutschland gerade Weltmeister geworden - Eh eh, Leudde. Deutschland hat sich nur gegen Ghana durchgesetzt und sie haben diesmal noch schlechter gespielt als gegen Serbien. Das einzige Spiel, das mich überzeugt hat, war das gegen Australien. Gut, es geht im Achtelfinale gegen England und das ist selbst für Deutschland eine machbare Aufgabe, immerhin hat England sich bei dieser WM noch nicht mit fußballerischem Ruhm bekleckert. Aber spätestens im Viertelfinale gegen Argentinien prophezeie ich das Aus für Deutschland. Bis dahin gilt noch diese Informationsausgabe des Strassenverkehrsamts. Bitte aufmerksam lesen und weiterleiten. Danke.

INFORMATIONSAUSGABE - STRASSENVERKEHRSAMT - JUNI 2010

In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw- und Lkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt, um die schlechten Fahrer zu identifizieren .

Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im Straßenverkehr schlecht benehmen - unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, Drehen auf Hauptstraßen und rechts überholen - Fahnen ausgehändigt. Sie sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten. Dadurch sind sie für andere Verkehrsteilnehmer als unfähige Autofahrer zu identifizieren.

Diese Fahnen werden an der Autotür befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein.

Die Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Autos befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst und ihren Mangel an Intelligenz aufmerksam zu machen.

Bitte an andere Verkehrsteilnehmer weiterleiten, so dass alle die Bedeutung dieser Fahnen verstehen.

auto fahnen WM in 3D & Autokorso nach der Vorrunde

Open Flair 09: Fans & Bands

Posted on: August 11th, 2009 by crille No Comments

 

P1070359 300x225 Open Flair 09: Fans & Bands

Open Flair-Camp Pack

Was gab es nicht im Vorfeld zum Open Flair für Diskussionen: Das LineUp sei zu schlecht. Die Monsters spielen zeitgleich mit Flogging Molly. Die Monsters spielen im viel zu kleinen Kleinkunstzelt. Alle guten Bands spielen erst Sonntag.
Es wurde äußerst kontrovers darüber innerhalb unserer Camping-Gruppe diskutiert und schließlich doch beschlossen, zum Flair gemeinsam zu fahren und wir wurden nicht enttäuscht! Gut, ich habe nur 7 Bands gesehen:

  1. Wohnraumhelden - auf einer mobilen Bühne auf Campingplatz und vorm Kleinkunstzelt
  2. Zebrahead - na ja, ging so..
  3. Dog Eat Dog - überraschend gut
  4. Olli Schulz - YES!
  5. Monsters Of Liedermaching - HEADLINER!
  6. Peter Fox - gute Show und groovender Beat
  7. Deichkind - einmalige Bühnenshow
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Die Shirt Rückseite

Fangen wir mit den Wohnraumhelden an: Diese 2-Mann Kombo aus Hannover/Linden ist im Auftrag der Musik-Göttin unterwegs und kämpft für eine bessere Welt ohne viel Geld. Ihre Musik ist grandios einfach und witzig. Mit u.a. C. Stein-Schneider, dem ehemaligen Fury in the Slaughterhouse-Mitglied. Auf dem Flair waren sie auf einer kleinen mobilen Bühne unterwegs, die auf dem Zeltplatz und vor dem Kleinkunstzelt gespielt haben. In den Pausen konnte man sich nett mit ihnen unterhalten und das ein oder andere Bier gemeinsam zischen.

Olli Schulz rockte Sonntag Mittag noch ziemlich k.o. vom Vorabend die Menge. Unsere Anfeuerungsrufe "Ooooollllliiii Schulz! Ooooollllliiii Schulz!" kommentierte er damit, dass Olli Schulz ein Künstlername sei und er eigentlich Herbert heißen würde. Daraufhin feuerten wir ihn mit Herbert-Rufen an.. ;o)

P1070377 300x210 Open Flair 09: Fans & Bands

The Pack mit Flotte Totte, Pensen, Labörnski & Burger

Nach Olli Schulz ging es direkt zu den Monsters of Liedermaching. Sie spielten zwar erst zwei Stunden später, aber da die Organisatoren des Flairs meinten, sie müssten die Monsters ins viel zu kleine Kleinkunstzelt stecken, war diese Maßnahme notwendig. Auf dem Weg dorthin liefen uns auch prompt Totte, Burger, Pensen & Labörnski übern Weg. Was sehr cool ist, da es jetzt Fotos von uns mit den Monsters gibt und noch cooler, weil wir uns extra fürs Flair Shirts gemacht haben: Vorne drauf die drei jeweiligen Monsters-Lieblingssongs und hinten drauf "Open Flair 09 - Home of the incredible Monsters Of Liedermaching". Dickes Ding!

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Camp-Pack mit Fred Timm

Und als wir schließlich am Kleinkunstzelt ankamen, dort vorm Eingang rumsaßen, gesellte sich Fred Timm noch dazu und trank mit uns ein Bier.
Die Show war der pure Wahnsinn! Dagegen sind Monsters-Shows in anderen Locations kalter Kaffee und das sage ich, obwohl ich so positiv über andere Shows schon geschrieben habe. Nach der Show beim Flair sind dermaßen viele Glückshormone freigesetzt, dass man sich ein Dauergrinsen trotz schmerzenden Füßen, heiserer Stimme und klatschnassen Klamotten nicht verwehren kann.
Aber man muss auch sagen, dass das Orga-Team des Open Flairs den Monsters-Fans in diesem Jahr keine Freude gemacht hat: Die Monsters spielen um 18 Uhr im Kleinkunstzelt zeitgleich mit Flogging Molly (eine Band, die ich als Must-Have bezeichnen würde). Und das, obwohl die Monsters im letzten Jahr als letzte Band am Samstag auf dem Festivalgelände die Massen wirklich begeistert haben. Eine Programmgestaltung, die man so nicht nachvollziehen kann, da die Monsters zum Open Flair-Inventar gehören und viele Fans wegen des zu kleinen Zeltes sie in diesem Jahr nicht sehen konnten. Besonders schön, dass mein kreierter Schlachtruf "Headliner! Headliner! Headliner!" unüberhörbar im Kleinkunstzelt minutenlang gesungen wurde. Die Monsters gehören mittlerweile einfach aufs Festivalgelände. Punkt.

[youtube UJ-Gyb6SWYg]

Und trotz dieser Fehler in der Organisation, dem nicht wirklich tollen Preis-Leistungsverhältnis (67 EUR Ticket + 15 EUR Camping-Gebühr = 82 EUR|HEY! Für ein paar EUR mehr hätte man auf dem Area4 deutlich bessere Bands gesehen) muss man einfach festhalten, dass das Flair eben auch Flair hat: Bands zum Anfassen, lustige Aktionen nebenbei, nette & friedliche Gäste u.v.m.