Ein kleiner Deko-Tipp für alle Bücherwürmer:
Unser Fräd-Män könnte solch einen Weihnachtsbaum mit Sicherheit bis unter die Decke und wieder zurück bauen.
[via 9gag]
Ein kleiner Deko-Tipp für alle Bücherwürmer:
Unser Fräd-Män könnte solch einen Weihnachtsbaum mit Sicherheit bis unter die Decke und wieder zurück bauen.
[via 9gag]
Dieses über 700 Seiten starke Buch zur Sicherheit von Web Anwendungen sollte jeder gelesen haben, der Web Anwendungen programmiert. Ich zumindest hätte dieses Buch viel früher lesen sollen, denn es wird einem nicht nur erklärt, welche Sicherheitsmechanismen es gibt, auf was man achten muss und wieso andere Vorgehensweisen in einem gewissen Kontext keinen Sinn machen, sondern auch wie ein typischer Hacker vorgeht, um Schwachstellen auszuspähen und zu benutzen.
Die Autoren arbeiten in einer Sicherheitssoftware-Firma, so dass das Buch durchweg praxisorientiert geschrieben ist. Neben den Standardschwächen wie SQL Injection, XSS, Command Injection oder Path Traversal wird auch darauf eingegangen, was ein Angreifer aus Fehlermeldungen ableiten kann. Auf Angriffspunkte von ActiveX und Java Applets wird genauso eingegangen wie auf die unterschiedlichen Methoden, mit denen ein Hacker relativ automatisiert eine Web Anwendung inklusive ihrer "versteckten" Funktionalitäten erfassen kann.
Besonders interessant sind für mich solche SQL Injections, die keine Rückmeldung geben, da Fehlermeldungen und Ausgaben unterdrückt werden, aber mit Verzögerungen (Wait For-Anweisungen) Rückschlüsse auf das Ergebnis einer SQL-Anweisung ermöglichen.
Sehr ausführlich werden die zusammen gehörenden Bereiche Authentication, Session Management und Access Control besprochen. Und hier wird nicht zu unrecht darauf hingewiesen, dass Funktionen wie Zugangsdaten vergessen oder neues Passwort setzen generell Schwachstellen bieten können, um die Authentifizierung zu umgehen und zu verifizieren, welche User es in der Anwendung gibt.
Um es auf den Punkt zu bringen:
Ein absoluter Kaufbefehl!
(Jepp Felix, dieser Eintrag ist auch an dich gerichtet! ;o))
Auf die Frage, um was es in seinem Roman Freiheit geht, antwortet Franzen: Vögeln! Und bis zur Hälfte des Romans könnte man meinen, dass der Autor seinen Roman überhaupt nicht kennt. Danach stimmt seine Zusammenfassung aber umso mehr!
Der Roman ist v.a. deshalb so großartig, weil auf aller feinste Nuancen eingegangen wird. Es ist die Neuauflage des großen amerikanischen Romans - wie es so schön heißt. Es geht um eine zerrüttete Familie und als Leser hat man die Möglichkeit in jedes Familienmitglied und deren Bekannte hinein zu schlüpfen und sieht sämtliche Probleme aus unterschiedlichen Sichtweisen. Es gibt keinen Charakter, den man wirklich unsympathisch findet und trotzdem ergibt das Ganze eine zerrüttete Familie in der heutigen Zeit.
Der Roman enthält viele großartige Stellen:
Ich hatte eine Menge Spaß, aber auch viel zum Nachdenken bei dem 730 Seiten starken Roman.
Radio Nights ist sicherlich eines der besseren Bücher, das ich gelesen habe. In einen Satz zusammengefasst geht es um jemanden, der seinen Traum wahr macht und Radiomoderator wird. Er hasst den typischen Radio-Einheitsbrei und wird mit seinem eigenen Radio-Format ein erfolgreicher Radio-Mensch.
Ich will nicht zu viel verraten, nur folgendes: Das Taschenbuch mit ca. 250 Seiten hat man schnell gelesen, es enthält amüsante Geschichten und auf dem Cover wird nicht zu unrecht der Verweis auf Nick Hornby genannt.

Der Untertitel dieses über 500 Seiten dicken Buches sagt eigentlich alles:
Die Geschichte der Erde, des Lebens und der Menschen vom Urknall bis zum 21. Jahrhundert
Genau, es geht um alles. Natürlich ließe sich alles selbst auf etwa 500 Seiten nicht zusammen fassen, allerdings hat der Autor eine sehr gute Auswahl getroffen. Es geht nämlich nicht nur um europäische Geschichte, sondern um die Geschichte fast aller Kontinente. Es ist auch keine bloße Aufwählung von Ereignissen, sondern zeigt Zusammenhänge, die mir so nur teilweise bewußt waren. Beispielsweise kannten in Amerika nur die Mayas das Rad, allerdings nicht um Lasten zu ziehen, sondern als Spielzeug oder als Darstellung ihres Kalenders. Die amerikanischen Ureinwohner hatten schlicht und ergreifend keine Tiere, die Lasten hätten ziehen können (die Pferde der Indianer wurden erst durch die Europäer mit nach Amerika gebracht).
Auch Verbindungen der ersten Hochkulturen werden aufgezeigt: Hochkulturen entstanden dort, wo es ausreichend Nahrung gab. In China war es der nahrhafte Reis, in Südamerika Mais (der tausende Jahre lang aus Teosinte gezüchtet wurde), in Ägypten gab es den Nil, der durch seine Überschwemmungen das Land fruchtbar machte und die Römer hatten Oliven, die begehrt waren und eingetauscht werden konnten.
Es gibt also viele interessante Dinge im Buch zu entdecken, die man teilweise und auszugsweise zwar schon kennt, aber das Großartige an diesem Buch sind die Verbindungen und Zusammenhänge, die einem verständlich und alles andere als langweilig vermittelt werden.